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Betriebserkundung bei der Hapa 2011
Geschrieben von: Lukas Beyer, Christian Wachter   
Am 4.Juli gingen Herr Kupfer und Frau Priester mit ihren BwR Klassen 8b und 8c zu einer Betriebserkundung zur Hapa AG um den zuvor gelernten Schulstoff zu vertiefen.

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Anfang der dritten Schulstunde gingen die Schüler los und wurden dann bei ihrer Ankunft von Herr Lettenbauer empfangen. Er führte die Gruppe durch Produktionshalle 2, in welcher Rollos hergestellt werden. Dann wird der Gruppe in Halle 1 die Produktion von Kunststofffenstern erläutert: Als erstes wird das mehlartige Kunststoffgranulat bei 142° eingeschmolzen. Dies geschieht in einer 300 000 € teuren Maschine namens Exdruder. Das Kunststoff wird in Form gepresst. Die dafür benötigten Maschinen laufen 24 Stunden am Tag, da die Maschinen 3 Stunden zum Anlaufen benötigen. Manchmal kommt auf das Kunststoff eine Folie mit Holzoptik. Das fertige Kunststoffteil wird noch mit einer Metallschiene für zusätzliche Stabilität verbunden und dann zugeschnitten. Vier Teile werden dann zu einem Fensterrahmen verschweißt. Danach wird die Fensterscheibe eingesetzt und das Fenster ist fertig. Hapa bezieht seine Fensterscheiben von drei verschiedenen Herstellern. Das Fenster landet entweder beim eigenen Monteur oder bei einem so genannten Subunternehmer der die Fenster dann passgenau einbaut. Ein Sub-Unternehmen ist von einer anderen Firma abhängig (hier Hapa) und kauft nur bei dieser ein. Hapa beschäftigt ca. 100 Büroangestellte und ca. 270 Angestellte in der Produktion.


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Die Gruppe wurde dann in den Pausenraum geleitet, dort gab es Brezen, Getränke und als Werbegeschenk eine Tasse, einen Notizblock und eine CD auf der ein Werbefilm gespeichert ist. Ein Mitarbeiter der Hapa AG führt der Schulgruppe eine Bildschirmpräsentation vor. Als erstes wird erläutert, dass Hapa mit Rollos angefangen hat und dann begann Kunststofffenster herzustellen. Dann wird erklärt, dass Hapa so erfolgreich ist, weil es seine Produkte direkt an den Privatmann bringt. Diese Nähe zum Kunden ist ihr Erfolgsrezept. Der Verkauf läuft hauptsächlich in Deutschland, aber auch vereinzelt in der Schweiz und Österreich. Der Ablauf eines Auftrages beginnt mit dem Handelsvertreter. Dieser geht zum potenziellen Kunden und überredet diesen ein Fenster bei Hapa zu kaufen. Der Auftrag landet dann in der EDV Abteilung und wird dort digitalisiert, gedruckt und eine Bestätigung wird an den Kunden geschickt. Das zuständige Subunternehmen nimmt millimetergenau beim Kunden maß und schreibt diese in den Bestellschein. Im Hapa Werk wird das Fenster nun maßgenau gefertigt und zum Monteur geschickt. Der Monteur montiert das Fenster beim Kunden und schickt eine Rechnung. Die Buchungsabteilung von Hapa überprüft die Zahlung. Wenn der Kunde nicht bezahlt wird beim Monteur nachgefragt ob es Reklamationen vom Kunden gibt. Ansonsten wird vor Gericht der fällige Betrag eingeklagt. Nach Bezahlung wird die Rechnung in der Registratur abgelegt. Die Schulgruppe darf nun anschließend einige Fragen stellen. Hier sind einige Antworten:

Die Firma kauft und verkauft auch noch Fensterbänke, Tore, Fliegengitter, Türen, Rollos und Jalosien. Die Firma hat 50 größere Maschinen und unzählige kleine Maschinen. Der Exdruder zur Kunststoffschmelzung kostet 300000 Euro. Die Firma braucht 3,5h um ein Fenster herzustellen, die Lieferzeit beträgt 6 Wochen. Werbung wird über den eigenen Fuhrpark mit Hapa Aufdrucken und über die Handelsvertreter und den Kundendienst betrieben. Die Firma hatte ein Zweitwerk welches von 1995- 2001 betrieben wurde. Der Umsatz beträgt 70 000 000 Euro. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, wurde noch ein Gruppenfoto geschossen und dann war die Betriebserkundung zu Ende.

 

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